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Slow Food Deutschland | Netzwerk gute Lebensmittel im Revier
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Slow Food Deutschland e. V.

Wer wir sind und was wir tun

Slow Food ist eine weltweite Bewegung, die sich dafür einsetzt, dass jeder Mensch Zugang zu Nahrung hat, die sein Wohlergehen sowie das der Produzenten und der Umwelt erhält.

Slow Food Deutschland ist ein eingetragener Verein, der 1992 gegründet wurde, mit Bundesgeschäftsstelle in Berlin. Die Slow-Food-Bewegung zählt in Deutschland Mitte 2016 über 13.500 Mitglieder in 85 Convivien, den lokalen Gruppen. Weltweit umfasst das Slow-Food-Netzwerk Millionen von Menschen, die sich mit Überzeugung und Leidenschaft für gutes, sauberes und faires Essen einsetzen, davon etwa 100.000 Mitglieder in über 170 Ländern.

Gut, sauber und fair. Slow Food fordert, dass unsere Nahrung geschmacklich und gesundheitlich einwandfrei ist. Und dass sie auf saubere Art hergestellt wird – also ohne Schaden an Mensch, Natur und Tier anzurichten. Außerdem müssen Lebensmittelerzeuger eine faire Entlohnung für ihre Produkte und ihre Arbeit erhalten.

Der Verein tritt für den Erhalt der biologischen und kulturellen Vielfalt ein, fördert eine nachhaltige, umweltfreundliche Lebensmittelerzeugung, betreibt Geschmacks- und Ernährungsbildung und bringt Erzeuger von handwerklich hergestellten Lebensmitteln auf Veranstaltungen und durch Initiativen mit Ko-Produzenten (Verbrauchern) zusammen.

Durch Projekte wie die Arche des Geschmacks – ein Katalog von heimischen Nutztierrassen, Kulturpflanzensorten und traditionellen Lebensmitteln, die vom Aussterben bedroht sind – die damit verbundenen Presidi -Förderprojekte sowie durch das Terra-Madre-Netzwerk arbeitet Slow Food weltweit, um die biologische Vielfalt von Kultur- und Wildpflanzen, traditionelle und nachhaltige Anbau- und Verarbeitungsmethoden und so unser wertvolles kulinarisches Erbe zu bewahren.

Slow Food leistet Sinnes- und Geschmacksbildung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, um Verständnis und Freude an der geschmacklichen Vielfalt aufzubauen und zu pflegen. So wird die Grundlage für die Entwicklung einer zentralen Alltagskompetenz geschaffen, nämlich, den eigenen Ernährungsalltag verantwortungsbewusst und genussfreudig gestalten zu können.

Um Erzeuger, Händler und Verbraucher miteinander in Kontakt zu bringen, organisiert Slow Food – lokal, national und international – Märkte, Messen und Events wie weiterbildende Vorträge und Workshops. Jährlich im April findet die Leitmesse von Slow Food Deutschland, der Markt des guten Geschmacks, in Stuttgart statt. Alle ausgestellten Produkte durchlaufen die strenge Slow-Food-Qualitätsprüfung. Diese verlangt eine Herstellung nach traditionellen handwerklichen Methoden, das Weglassen fast aller Zusatzstoffe und die nachhaltige Schonung der Umwelt.

Unser Essen ist untrennbar verknüpft mit Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Wissen, Landwirtschaft, Gesundheit und Umwelt. Deshalb muss der Ernährung weltweit eine wichtige Rolle bei politischen Entscheidungen zukommen. Wir brauchen eine Gemeinsame Nachhaltige Ernährungspolitik, welche die zentrale Rolle unserer Ernährung in vielen Bereichen von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik anerkennt. Slow Food bringt sich über Kampagnen wie Meine Landwirtschaft und den Dialog mit Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft in die gesellschaftliche Debatte um unsere Nahrung ein. Besonders wichtig sind uns Themen wie die Industrialisierung der Landwirtschaft, die Überfischung der Meere, der Erhalt der Bodenfruchtbarkeit, Lebensmittelverschwendung, GVOs, artgerechte Tierhaltung und Ganztierverwertung, der Zugang zu Land und Saatgut, und der Kampf gegen Hunger.

Unter dem Motto „Teller statt Tonne“ macht Slow Food Deutschland auf das Problem der Lebensmittelverschwendung aufmerksam. Die Kampagne umfasst Öffentlichkeitsarbeit und Aktionstage, sowie Projekttage für Schulklassen aller Altersstufen.

Durch das Terra-Madre-Netzwerk und internationale Projekte fördern wir den Aufbau von lokalen und doch global miteinander verbundenen kleinteiligen Netzwerken aus ökologisch nachhaltig wirtschaftenden Lebensmittelerzeugern und -handwerkern. Das Terra-Madre-Netzwerk besteht aus Menschen, die alle vorbildliche Arbeit auf landwirtschaftlichen Betrieben leisten, handwerkliche Produkte erzeugen, Ideengeber interessanter Projekte sind, innerhalb des Slow-Food-Netzwerkes engagiert sind, gute Ideen weitertragen oder innovative aber gleichzeitig ökologisch nachhaltige Praktiken umsetzen. So unterstützen wir die Ernährungssouveränität – das Recht jeder Gemeinschaft, selbst zu entscheiden, was sie anbaut, erzeugt und isst.

Für Slow Food ist der Zugang zu gutem, sauberen und fairem Essen ein Grundrecht des Menschen.

 

 

Slow Food Deutschland e. V.
Luisenstr. 45
10117 Berlin
Tel. (0 30) 2 00 04 75-0
Fax (0 30) 2 00 04 75-99
www.slowfood.de
info@slowfood.de

 

Was wir sind und was wir tun (PDF)

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